PFAS im Wasser? Bei uns nicht!
Unsere Überwachung ist Ihr bester Schutz
Bedenkliche Mengen PFAS, die sogenannten Ewigkeitschemikalien, belasten das Trinkwasser im Kreis Rendsburg Eckernförde. Diese Meldung hat vor Kurzem für negative Schlagzeilen gesorgt. In sieben Brunnen des Nato-Flugplatzes in Hohn wurden sie nachgewiesen. Verursacher ist ein PFAS-haltiger Löschschaum, der bei Übungen zum Einsatz kam. Haushalte im Gebiet um den Flugplatz sind betroffen.
Wir als Wasserbeschaffungsverband Mittelangeln reagieren auf dieses sensible Thema mit Transparenz
Wenn es um unser höchstes Gut, unsere Gesundheit, geht, setzen wir nicht auf Versprechen, sondern auf Fakten. Darum stellen wir die aktuellen Messergebnisse aus unseren fünf Brunnen im Wasserwerk Spenting vor und zeigen damit ganz klar: Unser Trinkwasser ist nicht belastet. Wir liegen bei allen getesten Brunnen unter dem Grenzwert.
- Am Ende finden Sie den Prüfbericht der Agrolab Umwelt GmbH aus Kiel.
Kein Versprechen, sondern eine Verpflichtung
Die Überwachung der Wasserqualität durch uns, Ihrem lokalem Wasserbeschaffungsverband, ist Ihr wichtigster Schutz. Da machen wir keine Kompromisse! Wir kontrollieren das Wasser engmaschig. Seit dem 12. Januar 2026 gelten in Deutschland strengere Grenzwerte.
Unsere Messung im März 2026
Die verschärften PFAS-Grenzwerte im Trinkwasser legen einen Summengrenzwert von 0,1 Mikrogramm (µg) pro Liter, dies entspricht 100 Nanogramm (ng) pro Liter, für 20 relevante PFAS-Verbindungen fest. Ab 2028 wird dieser für vier besonders kritische Substanzen (PFHxS, PFOS, PFOA, PFNA) auf 0,020 µg/L gesenkt.
In unserem Test liegen wir bei einem Wert von >0,001 Mikrogramm pro Liter für alle 20 getesteten Verbindungen. Demnach ist kein PFAS nachweisbar. , denn das Zeichen „<“ oder n.b. in der Spalte Ergebnis im Prüfbericht bedeutet, dass der betreffende Parameter bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar ist.
Die Ewigkeit ist lang
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) werden aufgrund ihrer Langlebigkeit „Ewigkeitschemikalien“ genannt. Sie umfassen rund 10.000 künstlich hergestellte
Verbindungen. Diese Chemikalien besitzen eine Anti-Haft-Wirkung, Gleit-Eigenschaften und sind wasserabweisend. Im Alltag kommen sie seit circa 80 Jahren beispielsweise bei der Herstellung von Pfannen, Textilien oder Outdoorbekleidung zum Einsatz.
Menschen und Säugetiere nehmen PFAS über die Nahrung, das Trinkwasser und die Luft auf. Langkettige Formen speichert der Körper bis zu mehreren Jahren. Einige PFAS sind nachweislich gesundheitsgefährdend: sie können unter anderem Organschäden, erhöhte Fehlgeburtenraten und Krebs verursachen, zu Schilddrüsenerkrankungen und Fruchtbarkeitsstörungen führen sowie die Wirksamkeit von Regelimpfungen mindern.
PFAS werden vermehrt im Trinkwasser nachgewiesen
Wasser ist Leben! Doch giftige PFAS gefährden unser Trinkwasser. Der Wasserbeschaffungsverband Mittelangeln nimmt sich seiner Verpflichtung zum Trinkwasserschutz an und erfüllt strenge Qualitätsregeln.
Wenn Sie Fragen zum Thema PFAS im Trinkwasser haben, dann sprechen Sie uns gern an. Wir sind für Sie da! Rufen Sie uns an unter: 04646 470
Trinkwasseranalyse auf PFAS
Transparenz für Ihre Sicherheit
Untersuchung auf PFAS
Dateiformat: pdfEine Trinkwasseruntersuchung auf PFAS für Ihre Sicherheit
